Tour
Wirftbach-Schleife im Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel
Die Wirftbach-Schleife erschließt die gesamte landschaftliche Vielfalt der Eifel auf einem 14 km langen Rundweg, der über weite Strecken vom Plätschern des Wirftbaches begleitet wird.
Überaus eifeltypisch zeigt sich der Wegeverlauf der Wirftbach-Schleife. Wald- und Wiesenwege sowie einige Pfadabschnitte sind Bestandteil der Streckenführung, die von der Mündung des Wirftbaches in den Trierbach bachaufwärts verläuft und immer wieder herrliche Weitsichten in die Eifellandschaft gestattet. Mehrere Aussichspunkte mit einem atemberaubenden Fernblick auf die Dauner Vulkaneifel, die Schneifel und obere Ahreifel laden zum Innehalten und Genießen ein. Ein wunderschön angelegter Stationenweg säumt zudem den Wanderweg.
Zum Tourenplaner
Der Wirftbach begleitet den Wanderer bachaufwärts bis zum Ortsrand von Wirft. Vorbei an der Wirfter Schutzhütte führt der Weg ein kurzes Stück bergan, ehe er im Bereich der Anwesen am Dreimüllerhof das Wirftbachtal über einen Serpentinen geführten Weg verlässt. Auf diesem Wegstück, leicht ansteigend, bietet sich ein Talblick, der den Dreimüllerhof, den Ort Wirft im Tal und den Höhenort Hoffeld eindrucksvoll erfasst. Auf der Höhe angekommen führt nun ein steiler Pfad durch den Wald wieder hinab in das Wirftbachtal. (ca. 200 m). Hier ist etwas Vorsicht geboten! Den Naturliebhaber erwartet eine Talaue mit extensiv bewirtschafteten Feuchtwiesen. Nach kurzer Zeit erreicht der Wanderer den Bereich der Müllenwirft einer ehemaligen Wallfahrtsstätte „Zur Not Gottes“ welche 1823 verkauft und abgebrochen wurde. Hierzu gehörte auch ein Hof mit Mühle. Auf der gegenüberliegenden Talseite erinnert eine im Jahre 1988 errichtete kleine Kapelle an diesen ehemals bedeutungsvollen Wallfahrtsort. Der Wegverlauf führt weiter entlang des Wirftbaches bis zur Barweiler Mühle mit Angelteichen. Entlang der Angelteiche führt der Weg bachaufwärts bis zur Straßenbrücke, die den Wirftbach überspannt. Hier verlassen wir auf einem alten Pilgerweg den Wirftbach in Richtung des bekannten Wallfahrtsortes Barweiler. Zunächst durch ein Waldstück gehend, erreichen wir die ersten Wiesen und den Ortsrand von Barweiler. An der Wetterwarte vorbei einem Stationenweg folgend erwandern wir den Aussichtspunkt „Hömmerich“. Dieser Punkt hat eine Höhenlage von 496 m ü. NN und bietet einen Weitblick in die Dauner Vulkaneifel, in die Schneeeifel und in die obere Ahreifel der seinesgleichen sucht. Aussagekräftige Panoramabilder bezeichnen die Orte und Erhebungen und sind anhand der Tafeln sicher zu bestimmen. Vom „Hömmerich“ führt ein Waldpfad zu einem Wiesenweg der durch eine Mulde nach Barweiler führt. Durch den Ort gehend erreichen wir die Wallfahrtskirche St. Gertrud in der Ortsmitte. Die Marienverehrung geht auf ein Wunder im Jahre 1726 zurück, wonach der verdorrte Lilienblumenschmuck an einer Marienstatue im September wieder begann neue Knospen zu treiben. Danach wurde nach Überprüfung des Ereignisses durch die kirchlichen Behörden dieser Gnadenort „Zur lieben Frau mit der Lilie“ für die Eifelbevölkerung eine Stätte zu der viele Pilger bis zur heutigen Zeit wallfahren. In Barweiler gibt es mehrere gastronomische Einkehrmöglichkeiten nach deren Besuch der Wanderweg bis zum Ortsrand hier in eine imposante Eschenallee mündet. Nunmehr wandern wir bergab bis wir das gesamte Exemble „Kirmutscheid“ vor uns sehen. Eine Ruhebank lädt hier zur letzten Ruhepause vor dem Ende der Wanderung ein.
Kirmutscheid – Barweiler Mühle (4,8 km) - Barweiler Mühle – Barweiler (5,5 km) - Barweiler – Kirmutscheid (3,7 km)
Die Rundtour ist durchgängig mit dem Wegelogo ausgewiesen.
- 14,0 km
- 4:00 h
- 274 m
- 275 m
- Rundtour
- ZG Vielseitig Aktive (L)
- ZG Aktive Naturgenießer (L)
- ZG Kultur- und Landschaftsliebhaber (L)
- ZG Nur Wanderer (L)
- ZG Städte-Genießer (L)
- Einkehrmöglichkeit
- aussichtsreich
- wanderfreundlich
- Wandern
- Wieder für Dich da
