Apollinarisbrunnen
Der Apollinarisbrunnen im Stadtteil Heppingen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Georg Kreuzberg entdeckt. In dieser Zeit erwarb er einen Weinberg in der Umgebung von Bad Neuenahr. Doch entgegen seiner Erwartungen gedieh der Wein auf diesem Hügel nicht wie erhofft. Um die Ursache für das schlechte Wachstum seiner Rebstöcke zu ergründen, führte Kreuzberg im Jahr 1852 Probebohrungen durch. Zu seiner Überraschung stieß er in einer Tiefe von 15 Metern auf kohlensäurehaltiges Wasser. Die hohe Konzentration von CO2 im Boden erwies sich als der Grund für das mangelnde Gedeihen der Weinreben.
