Fernwanderweg

mittel

RheinBurgenWeg 13. Etappe Remagen - Rolandsbogen (Süd-Nord)

Von Remagen steigt man hinauf zur eindrucksvollen Apollinariskirche und genießt ein tolles Rheinpanorama. Weiter geht es abwechslungsreich und mit viel Auf und Ab mal durch den Wald, mal über Streuobstwiesen oder stille Täler. Über Unkelbach und Oberwinter gelangt man schließlich zum Rolandsbogen, wo das Abenteuer Rheinburgenweg nach knapp 200 km endet.

Zuweg: von der Innenstadt und dem Bahnhof Remagen gelangt man per Zuweg zur Unterführung der B9, wo man wieder auf den Rheinburgenweg (RBW) stößt.

Über den Kreuzweg beginnt man den ersten Anstieg des Tages, der zur imposanten Apollinariskirche führt. Von dort nutzt man eine Treppe und einen Pfad, um zur Franziskusstatue zu gelangen, wo sich ein herrlicher Blick auf Kirche, Stadt und Rhein ergibt. Danach geht es weiter stramm bergan, erst am Abzweig zur nahen Scharfenberghütte flacht der Weg ab. Wenig später läuft man am Waldschlösschen kurz neben der Straße, dann biegt man wieder in den Wald ab. Es folgt eine traumhafte Passage um den idyllischen Waldweiher, Bänke am Ufer laden zum Träumen und Ausruhen ein. Mit einigen Schlenkern führen die Logos durch den Wald. Schließlich senkt sich der Weg deutlich ab und trifft bei einem Wildgehege im stillen Calmuthtal ein. Kurz folgt man dem Gehege, dann knickt der RBW scharf links ab und steigt auf schmalem Pfad über einen Bergrücken stramm aufwärts. Als der Berg erobert ist, senkt sich der RBW sogleich wieder talwärts.

Langsam flacht der Weg ab und verlässt den Wald. Von einer Bank aus schweift der Blick über den Talgrund des Unkelbachs und den gleichnamigen Ort. Der RBW erreicht die ersten Häuser, quert die Rheinstraße und kurz darauf auch den Bach. Dann bleibt der Ort auch schon zurück, während der RBW rechts oberhalb des Baches durch lockeren Wald Richtung Bandorf führt. Mit einem kurzen, strammen Anstieg wird eine Kuppe überwunden, bevor es hinunter nach Bandorf geht. Dort wartet am Sümpborn ein toller Rastplatz.

Die Pause sollte man sich gönnen, denn der RBW folgt nun kurz dem Bandorfer Bach, fordert dann aber gute Kondition auf einem extrem steilen Kurzanstieg hinauf nach Oberwinter. Nach einer Stippvisite im Ort, führt der RBW hangparallel am Rand der Bebauung entlang, wobei sich ab und an schöne Blicke ergeben. Am Ende dieser Passage senkt sich der RBW zum Sportplatz von Oberwinter ab und biegt dort rechts zu einem Gehölz. Nach erneutem Anstieg quert man eine Wiese und taucht in den Hochwald ein. Dort setzt sich der Anstieg zum Berschberg gemütlich und mit einigen Richtungswechseln fort. Immer wieder sorgen Waldlichtungen, bemooste Baumveteranen oder immergrüne, stachelige Ilexbüsche für Abwechslung.

Nachdem man die Schutzhütte am Berschberg passiert hat, darf man bergab wandern und erreicht schließlich den Abzweig zum etwa 700 m entfernten Arp Museum und zum Bahnhof Rolandseck. Der RBW verliert weiter Höhe, was sich erst ändert, als er den Rolandswerther Bach erreicht. Nach dessen Querung schwingt sich der RBW ein letztes Mal bergan. Durch lauschigen Mischwald wandert man bergan, bis der Wald zurück weicht und Streuobstwiesen den Weg flankieren. Entspannt folgt man dem bequemen Weg über das Plateau und biegt am Ende rechts bergab. Nun ist es nicht mehr weit, bis zum Abzweig zum Rolandsbogen, wo das Abenteuer Rheinburgenweg mit einem herrlichen Blick auf den Rhein und das Siebengebirge endet.

Zuweg: Wer zum Bahnhof Rolandseck möchte, kann dem 1.2 km langen Zuweg folgen. Der führt vorbei am Freiligrath-Denkmal hinunter zur B9. Dort geht es flußabwärts zum Parkplatz, zum Bahnhof und zur Fähre.

  • 13,7 km
  • 4:30 h
  • 443 m
  • 355 m

Streckenart
  • Streckentour
  • Fernwanderweg
  • Wanderweg
Touren
  • Wandern



Quelle Romantischer Rhein Tourismus GmbH · Urheber: Joachim Fox

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