Wanderweg
Teufelsleyweg Hönningen
Rundwanderung von Hönningen zur Teufelsley
Diese erlebnisreiche Wanderroute führt euch hinauf zur Teufelsley, dem größten Quarzitfelsen Europas. Zuerst kurz steil ansteigend über kleine Pfade, dann wieder gemächlich über Waldwege, mit herrlichen Blicken auf Hönningen, gelangt ihr zum Bergrücken der Teufelsley. An einer Lichtung mit Sitzgelegenheit schweift der Blick weit über die Höhenzüge der Ahr-Eifel. Hinab führt der Weg zum Aussichtspunkt in Richtung Ahrbrück. Zurück in Hönningen wandert ihr durch den engen Ortskern mit der alten Schule, Dorfbrunnen und Kirche St. Kunibert.
Der kurze steile Anstieg zu Beginn der Wanderung kann auch bequem umgangen werden:
Durch den Ortskern, vor der Kaiserlinde in die Teufelsleystraße abbiegen und dort dem Fahrweg Richtung Teufelsley folgen.
Die Wanderroute ist mit dem Teufel- Symbol ausgeschildert.
Die abwechslungsreiche Rundwanderung startet an der Ahrbrücke in Hönningen, der mit 104,5 m Spannweite größten Brücke über die Ahr. Über einen kleinen Pfad gegenüber der Kirche führt der Weg zunächst steil bergan, sodass sich schon bald einen Blick über die Dächer des dicht bebauten Ortskernes von Hönningen präsentiert. Nachdem die ersten 80 Höhenmeter überwunden sind, geht es gemächlich auf einem Fahrweg durch lichten Laub- und Nadelwald. An einer Bergnase genießen wir auf der Ruhebank die Aussicht auf den ältesten Teil von Hönningen mit Kirche, Ahrbrücke, Hubertuskapelle und der sich durch das enge Tal schlängelnden, silberglänzenden Ahr, die von steilen Felsen umrahmt wird. Serpentinenmäßig windet sich der Weg weiter über Waldwege und Pfade bergauf, bis wir den auf 495 m ü. NN gelegenen Bergrücken der Teufelsley erreichen. Die Teufelsley (Ley = Fels), größter, zusammenhängender Quarzitfelsen Europas, trohnt mit eine Länge von 80 Metern und einer Höhe von 18 Metern über dem Ahrschiefergebirge. Bereits 1926 wurde der Fels und der umliegende Wald unter Naturschutz gestellt. Auf der beeindruckenden Felsformation, die auch viele Kletterer anzieht, wachsen Algen, Moose, Flechten und seltene Arten von Streifenfarn.
Der Sage nach wollte der Teufel hier eine Burg errichten. Doch Gott sandte Wolken, Donnergrollen und Blitzhagel, sodass sie in einer infernalischen Feuersbrunst zerbarst. Tatsächlich erscheint es so, dass die schwarzen Spuren am Stein von Feuer herrühren.
Auf der bald erreichten Waldlichtung mit Rastgelegenheit schweift der Blick über die Höhenzüge der Eifel. Man sieht den Michelsberg bei Mahlberg, die weit in der Ferne liegenden Windräder bei Nettersheim und die kleinen Ortschaften der ehemaligen Gemeinde Mutscheid. Über einen kleinen Pfad der talwärts führt, verlassen wir den Bergrücken und gelangen zum Aussichtpunkt mit Blick nach Ahrbrück und der gelb leuchtenden Katharinenkapelle. Zuerst eben, danach durch einen Hohlweg abwärts, über Wald- und Wiesenpfade wandern wir zurück bergab nach Hönningen. Über einen Fußpfad wird die Dorfmitte mit dem alten Schulhaus (heute Gemeindehaus) und dem Dorfbrunnen erreicht. Vorbei an der Kirche St. Kunibert mit seinen herrlichen Fresken auf Säulen und Seitenpfeilern, endet die Tour an der Ahrbrücke von Hönningen, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
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Quelle
Verbandsgemeinde Altenahr
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Urheber:
Ulla Dismon
